GrafKoks am Mittwoch, den
27. Dezember 2006
Eine große Supermarktkette schließt ihre Filiale in Fürth und hat daher in den Fürther Nachrichten eine ganzseitige Anzeige mit der Überschrift “Tschüss Fürth - Hallo Nürnberg!” geschaltet. Eine Überschrift mit Symbolcharakter oder nur Marketing-Geschwätz? Gehen in Fürth wirklich die Lichter aus und müssen wir bald alle “rübermachen”? Beim Fußball ist man geneigt dem zuzustimmen, aber sonst? Was denken denn die Leser hier darüber?
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GrafKoks am Sonntag, den
17. Dezember 2006
Fürth, jung-dynamische Großstadt im Norden Bayerns, befindet sich in stetem Wandel, noch nicht einmal die Straßennamen sind vor Veränderung gefeit. Zum Hintergrund: Vor 3 Jahren wurde eine Straße im neu geschaffenen Gewerbegebiet an der Vacher Straße (auf dem Areal des ehemaligens US-Kasernengeländes) von Ernst-Udet- in Gustav-Weißmann-Straße umbenannt. Man wollte dem ehemaligen NS-Flieger dann doch keinen Straßennamen mehr widmen. Nun trifft es eine nach dem Flugzeugkonstrukteur Willy Messerschmitt benannte Straße. “Neue Erkenntnisse” lassen auch seine Rolle zur NS-Zeit noch düsterer erscheinen. Schon am 17.1.2007 soll die Umbenennung vom Stadtrat beschlossen werden, ein neuer Name steht aber noch nicht fest. Wenn man in Zukunft also über die Hauptzufahrt, die Charles-Lindbergh-Straße auf das Gelände fährt…
Aber Moment, wird nicht auch Lindbergh von manchen als Nazi-Sympathisant gesehen (siehe Eintrag in der englischsprachigen Wikipedia)? Es ist schon eine vertrackte Sache mit diesen Straßennamen. Vorschlag von dieser Seite: Benennt die Straßen nach amerikanischem Vorbild, also erste, zweite, dritte,… , A, B, C… Straße. Dies hätte neben der totalen Ordnung, die dadurch auf den Straßennamen definiert wäre, auch noch den Vorteil, dass man mit diesen Namen nirgendwo aneckt. Noch nicht - man weiß ja nie was die Zukunft bringt.
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